Für jedes Gebäude die richtige Lösung

Nahezu jedes Gebäude lässt sich während des Baus oder im Rahmen einer Sanierung mit Balkonen versehen. Unterschiedliche Bauarten berücksichtigen dabei bauliche Voraussetzungen und gestalterische Wünsche.

Vorstellbalkone

Vorstellbalkone eigenen sich besonders für die Sanierung älterer Gebäude. Die Konstruktion ist frei tragend und wird auf Stützen vor die Fassade gestellt. Befestigungsarme verbinden sie sicher mit dem Mauerwerk.

Der Vorteil: Alte Balkone können einfach abgetrennt werden, die neuen Balkone werden direkt vor die Fassade gestellt. Und das alles ohne Beeinträchtigung der Bewohner: Die Arbeiten werden von außen ausgeführt, die Innenräume bleiben sauber.

Anbaubalkone

Diese Variante ist besonders kostengünstig und wird sowohl bei Neubauten als auch im Rahmen von Altbausanierungen eingesetzt. Die Balkone werden an der Front durch Stützen getragen und sind an der Wand über eine Konsole mit dem Gebäude verbunden. So entsteht eine ganz neue Gebäudeoptik, die Wohnqualität und Mietwert der Immobilie steigert.

Kragarmbalkone

Hierbei handelt es sich um freitragende Lösungen, die Balkone werden vor die Fassade gehängt. Eine ideale Lösung, wenn die baulichen Gegebenheiten (z. B. Einfahrten, Garagen oder Gehwege) das Anbringen von Stützen oder Fundamenten unmöglich machen. Die Balkone werden über wandseitige Randstützen, die punktuell an der Geschossdecke befestigt werden und zur Lastabtragung dienen, vor das Gebäude gehängt.

Stapelbalkone

Stapelbalkone können in einem hohen Maß vorgefertigt werden und ermöglichen somit eine unkomplizierte Montage vor Ort. Die Ausführung ist in Abhängigkeit von der Bausubstanz als Anbau- oder Vorstellbalkon möglich. Die spezielle Bauart ermöglicht eine geringere Bautiefe bei gleicher Balkongröße und eignet sich daher auch bei schmalen Grundstücken.